Antragsstellung

Das Gleichwertigkeitsverfahren beginnt mit einem Antrag.

Weiterführende Informationen zum Beantragung einer Berufsanerkennung (z. B. über Voraussetzungen, Unterlagen, Nachweise, Verfahrensablauf, Bearbeitungsdauer, Gebühren) finden Sie unter "Berufsanerkennung; Beantragung".

 

Schriftform

Für die Antragsstellung bei nicht reglementierten Berufen ist die Schriftform erforderlich, d.h. der Antrag muss grundsätzlich schriftlich abgefasst und mit einer eigenhändigen Unterschrift versehen bei der zuständigen Stelle eingereicht werden. Möglich ist auch eine elektronische Antragsstellung, wenn die Mail mit einer qualifizierten Signatur versehen ist; Voraussetzung für eine qualifizierte Signatur ist nach § 2 Nr. 3 Signaturgesetz, dass ein Zertifikat eines Zertifizierungsdiensteanbieters vorliegt. Diese überprüfen die Identität der Person des Benutzers und generieren für diese Person ein elektronisches Zertifikat. Eine Liste der aktuell akkreditierten Zertifizierungsdiensteanbieter finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur.

Ausreichend ist auch eine Antragstellung zur Niederschrift der zuständigen Stelle, d.h. der vom anwesenden Antragsteller mündlich gestellte Antrag wird von einem Bediensteten der zuständigen Stelle zur Niederschrift aufgenommen.

Es ist auch ein Antrag per Telefax möglich, wenn das Original die Unterschrift des Antragsstellers trägt.

Bei reglementierten Berufen gilt das Schriftformerfordernis nicht. Hier müssen die Anträge nicht eigenhändig unterschrieben oder mit eine qualifizierten Signatur versehen werden.

 

Zuständige Stelle

Anerkennungssuchende müssen sich zur Überprüfung der Gleichwertigkeit ihrer ausländischen Berufsqualifikation an die jeweils für ihren Beruf zuständige Stelle wenden. Welche Stelle für Ihren Antrag zuständig ist, erfahren Sie z. B. über den Anerkennungsfinder im Informationsportal zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Dieses Portal unterstützt Sie auch bei der Suche nach dem richtigen Referenzberuf.

 

Online-Antragsstellung

Wenn Sie über die Plattform für sichere Kommunikation in Bayern mit der zuständigen Stelle kommunizieren und Nachrichten und Anträge verschlüsselt an die angeschlossenen Stellen übermitteln möchten, werden nach Auswahl der Daten für Ihr Vorhaben zur Berufsanerkennung mit Klick auf "Zur Online-Antragstellung" im Registerblatt "Anforderungen" oder "Formulare" an die Plattform weitergeleitet. An der Plattform müssen Sie sich zunächst zur Anlage eines Benutzerkontos registrieren / authentifizieren (die erstmalige Registrierung kann bis zu 10 Werktage dauern) und anschließend je Vorhaben ein sog. Fallpostfach anlegen.

Sie müssen dann zunächst die für Ihren Beruf zuständige Stelle über den Anerkennungsfinder des Portals "Anerkennung in Deutschland" ermitteln und diese dann bei der Anlage des Fallpostfaches auswählen.

Weitere Informationen zur elektronischen Verfahrensabwicklung und zur Plattform für sichere Kommunikation in Bayern finden Sie unter "Elektronische Verfahrensabwicklung".

Weitere Informationen in diesem Kontext

Berufsanerkennung

Informationen zur Anerkennung von beruflichen Auslandsqualifizierungen